Abkürzungen
| Ag | Antigen |
| Ak | Antikörper |
| AMI | akuter Myokardinfarkt |
| BAL | Broncho-alveoläre-Lavage |
| CLIA | Chemilumineszenz |
| DD | Differenzialdiagnose |
| EAST | Enzym-Allergo-Sorbent-Test |
| ECL | Elektro-Chemilumineszenz |
| EDTA | Ethylendiamintetraessigsäure |
| EIA | Enzymimmunoassay |
| ELISA | Enzyme-linked immunosorbent assay |
| Erw. | Erwachsene |
| FPIA | Fluoreszenz-Polarisations-Immunoassay |
| GFR | glomeruläre Filtrationsrate |
| HAH | Hämagglutinationshemmtest |
| HIG | Hämolyse-in-Gel-Test |
| HPLC | Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie |
| HWZ | Halbwertszeit |
| IFT | Indirekter Immunfluoreszenztest |
| IHA | Indirekte Hämagglutination |
| INR | International normalized ratio |
| IRMA | Immuno-radiometric-assay |
| ISI | International sensitivity index |
| J | Jahr |
| K | Kind |
| KBR | Komplementbindungsreaktion |
| KHK | Koronare Herzkrankheit |
| KGw | Körpergewicht |
| KGr | Körpergröße |
| KO | Körperoberfläche |
| LIA | Lumineszenzimmunoassay |
| m | männlich |
| MEIA | Microbead-Enzymimmunoassay |
| Mon | Monat |
| NaF | Natriumfluorid |
| NAT | Nucleinacid Amplification Test |
| NG | Neugeborene |
| NNR | Nebennierenrinde |
| PMN | polymorph nukleäre Zellen |
| pp | postprandiale Stoffwechsellage (1 h) |
| RAST | Radio-Allergosorbent-Test |
| RIA | Radioimmunoassay |
| RID | Radiale Immundiffusion |
| SF | Liqour cerebrospinalis (spinal fluid) |
| Tg. | Tag(e) |
| U | Urin |
| U/l | Enzymeinheit (bei 37°C) |
| V.a. | Verdacht auf |
| w | weiblich |
| Z.n. | Zustand nach |
| ZNS | Zentralnervensystem |
Fremdversand
Hinweise zu den Anforderungsbelegen
Erläuterungen zum doppelseitigen DIN A4-Beleg (rot)
Der doppelseitige maschinenlesbare Beleg ist in verschiedene diagnostische Fragestellungen und Organsysteme gegliedert. Bitte nehmen Sie alle Markierungen und Eintragungen darauf nur mit Bleistift vor! Für eine Markierung sollte in dem entsprechenden kleinen Rechteck ein deutlicher Strich innerhalb der Umrandung gesetzt werden.Wenn der Auftrag eilig bearbeitet werden soll, markieren Sie bitte das rote „EILT!“-Feld. Für eine Benachrichtigung per Telefon oder Fax sind die Markierungen darunter eingezeichnet. Falls die Telefon- oder Faxnummer für Resultatsübermittlung von Ihrer uns bekannten Nummer abweicht, können Sie eine nur für diesen Auftrag gültige Rufnummer unter „Nr.:“ eintragen.
Im darunterliegenden Materialblock soll der Zeitpunkt der Materialgewinnung als Datum und Uhrzeit eingetragen werden. Für jeden eingesandten Materialtyp sollte darunter eine entsprechende Markierung vorgenommen werden. Bitte vergessen Sie nicht, bei Abstrichen den Abstrichort, bei Punktaten den Punktionsort und bei Sammelurin die Sammelmenge einzutragen.
In der unteren Hälfte der Vorderseite des Belegs und auf seiner Rückseite ist bei den einzelnen Untersuchungen das jeweils erforderliche Material in derselben Zeile rechtsbündig in roter Schrift als Kürzel aufgeführt. Die Erklärung der Materialkürzel finden Sie im Materialblock und neben dem Abnahmezeitpunkt. Ein „/“ bedeutet hier „oder“ (z.B. S/U = Serum oder Urin), „+“ ist als „und“ zu lesen (S+L = Serum und Liquor). Ein „-“ trennt die Materialarten, wenn in einer Zeile zwei Untersuchungen angegeben und für diese Untersuchungen unterschiedliche Materialien erforderlich sind.
In der Rubrik „Serologie“ sind zwei Markierungsspalten für unterschiedliche Fragestellungen vorgesehen: in der linken helleren Spalte sollte markiert werden, wenn der V.a. eine frische Infektion besteht; die rechte dunklere Spalte steht für die Frage nach einer bestehenden Immunität bzw. die Bestimmung eines Impftiters. Je nach markierter Spalte werden die geeigneten Antikörper (bei fraglicher Immunität i.a. IgG) gemessen. Unabhängig von den beiden indikationsbezogenen Markierungsspalten können bei einigen Infektionen (z.B. Hepatitis, Lues) gezielt einzelne Untersuchungen durch entsprechende Markierungen angefordert werden.
Hinweise zu den Markierungskarten
Hinweise zu den Markierungskarten der Laborgemeinschaft
Sie erhalten von uns neutrale Markierungskarten (ohne Arzt- und Patienten-Nummern). Das Markieren der angeforderten Parameter erfolgt im entsprechenden Feld mit einem weichen Bleistift. Zusätzliche Beschriftung mit Name oder Nummer auf dem Barcode-Etikett oder der Markierungskarte verhindern das maschinelle Lesen.
- Geburtsjahr: Markieren von Zehner und Einer für 1900 Geborene; für ab 2000 Geborene bitte zusätzlich "2000" markieren.
- Bei Anforderung einer Kreatininclearance, bzw. Bestimmungen aus Sammelurin bitte die entsprechenden Angaben (Größe, Gewicht, Sammelmenge) links unten in die auf der Karte vorgesehenen Felder eintragen.
- Die Felder mit Buchstaben (A, B, C, D, E, F, G, H) nicht anstreichen.
- Bitte alle Barcode-Etiketten nur "stehend" aufkleben (der Barcode muß in seiner gesamten Länge aus einem Blickwinkel „lesbar“ sein).
Hinweise zum Barcode-System
Hinweise zu den Barcode-Etiketten
Jeder Einsender erhält von uns individuelle Sätze von Klebeetiketten mit jeweils 15 Etiketten gleicher Patientennummer entweder auf einer „Pat ID“ Patientenidentifikationskleberolle oder auf einem DIN-A 4 Blatt mit 16 Etiketten pro Patient für 4 Patienten, d.h. zwei Zeilen pro Patient. Von den Etiketten kleben Sie bitte das Exemplar "Karte" bzw. „Schein“ in das entsprechende Feld des Laborauftrages, auf die Probenröhrchen das jeweils entsprechende Exemplar.Bitte bekleben Sie alle Materialien (Markierungskarte, Überweisungsschein, Anforderungsbeleg, Probenröhrchen, mikrobiologischer Abstrich) eines Patienten mit einem Barcode gleicher Nummer. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Etiketten in Hochformat (Arzt- und Patienten-Nummer muß lesbar sein) und exakt senkrecht aufgeklebt werden. Bei schrägem Anbringen des Barcode-Etiketts kann der Leser am Analysengerät das Etikett nicht korrekt erkennen (s. auch Kap. „Hinweis zur Gelmonovette für Serumabtrennung“).
Übermittlung von Patientendaten
Für die Durchführung spezieller Laborparameter (z. B. HIV-Diagnostik, bestimmte genetische Untersuchungen) ist eine Einwilligung des Patienten erforderlich.
Messunsicherheit
Alle Messungen unterliegen diversen systematischen und zufälligen Einflussgrößen. Es gibt sowohl präanalytische Einflussgrößen wie Abnahmebedingungen und Lagerung der Proben als auch analytische Einflussgrößen wie Reagenzieneinflüsse, Geräteeinflüsse, Umgebungsbedingungen usw. Diese können eine Abweichung des Messergebnisses bewirken, so dass die ermittelten Ergebnisse derselben Probe um den wahren Wert streuen.
Die Messunsicherheit resultiert aus experimentell bestimmten und/oder geschätzten Unsicherheiten. Im Rahmen der Methodenvalidierung und der Qualitätskontrolle werden die Daten zur Messunsicherheit für alle quantitativen Parameter ständig dokumentiert und aktualisiert.
Die Messunsicherheit wird üblicherweise nicht auf dem Befund angegeben. Angaben zur Messunsicherheit können aber jederzeit auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.